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"Sorget euch nicht"

Matthäus 6, 25 - 33

 

 

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Reformationsgottesdienst Evang.-ref. Kirchgemeinde St. Gallen C, Kirchkreis St. Georgen
Sonntag, 4. November 2000, Kirchgemeindehaus St. Georgen
Predigt Pfr. Dr. Dölf Weder, Kirchenratspräsident

 

Goldenes Licht in einer herbstlich-düsteren Wohnstube

Liebe Gemeinde hier in St. Georgen

Manche Bibeltexte sind, wie wenn in eine herbstlich-düstere Wohnstube plötzlich die goldenen Strahlen einer warmen Oktobersonne fallen. Soeben noch war die Stimmung gedämpft, schien das Leben etwas depressiv dem Winter zuzustreben. Und dann huscht plötzlich dieses warme Goldlicht ins Halbdunkel herein, verbreitet ein Gefühl von Geborgenheit, von Zuversicht und Wärme.

Zu dieser Art von warmen Goldlicht-Bibelstellen gehört für mich auch unser heutiger Predigttext:

„Sorget euch nicht um euer Leben,
was ihr essen oder was ihr trinken sollt,
noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt!
Ist nicht das Leben mehr als die Speise
Und der Leib mehr als die Kleidung?
Sehet die Vögel des Himmels an!
Sie säen nicht und ernten nicht
und sammeln nichts in Scheunen,
und euer himmlischer Vater ernährt sie doch.   ...
Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen!
Sie arbeiten nicht und spinnen nicht;
ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Pracht
nicht gekleidet war wie eine von ihnen.“ (Matthäus 6, 25-33)

Wem würde es da nicht wohler ums Herzen? Wer fühlte sich da nicht plötzlich etwas entlastet von den drängenden Aufgaben und Sorgen des Lebens? Es wird etwas spürbar von der Geborgenheit im Glauben, von einer Hand, die uns trägt und für uns sorgt, von einem Freund und Bruder, der uns begleitet, von einem göttlichen Vater, der für uns da ist.

Meine erste bewusste Begegnung mit diesem „Sorget euch nicht“-Text hatte ich als Cevi-Jüngling in einem Gottesdienst in der kleinen Kirche von La Punt im Engadin. Es war einer jener leuchtend blau-goldenen Tage, wie man sie für mein Empfinden nur im Engadin antrifft.

Die Predigt hielt der alte Pfarrer Signorell. Er war eine markante Engadiner-Gestalt, würdig pastorale Haltung alter Schule, über den Schultern den wehenden Bündnertalar. Und er sprach ein markiges Bündnerdeutsch. „Sehet die Lilien auf dem Felde!“

Ich weiss noch, wie ich nach dem Gottesdienst, Inn und Chamuera überschreitend, zu den blühenden Wiesen und Wassern im „Bädli“ wanderte. Ich begrüsste alle Blumen am Weg als Lilien auf dem Felde und wusste sie und mich so richtig geborgen in der gütigen Hand Gottes - ein Stück Franziskus von Assisi Gefühl.

„Sorget euch nicht!“ – ein Satz, der wie warmes, goldenes Licht aus der Ewigkeit in uns Vertrauen, Geborgenheit und Hoffnung wecken will. Nicht so, dass die Alltagssorgen und die drängenden Aufgaben und Probleme, die manchmal wie dunkle Felsbrocken über uns hangen, nun plötzlich weggeblasen wären, nein. Aber sie treten einige Schritte zurück, geben einer anderen, einer tröstlichen göttlichen Wirklichkeit Raum. Die Lebenswirklichkeit ist plötzlich in ein neues, in ein warmes, hoffnungsvolles Licht getaucht. „Sorget euch nicht!“ – denn euer himmlischer Vater sorgt für euch! Ein wundervolles Angebot!

 

Bedrohtes Leben

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen
Das tönt ja schön und gut Man kann aber natürlich sagen, dass es einfach ist, so zu predigen, so einfach die Behauptung einer göttlichen Fürsorge in die Welt zu setzen. Vielleicht gar zynisch, oder zumindest billiger Trost angesichts der schwierigen Realitäten der heutigen Welt, im privaten wie im öffentlichen Bereich, lokal wie weltweit. Ein billiger Trost, der nach einer kurzen Aufmunterung schnell wieder entschwindet? Und dann einer nur umso bittereren und trostloseren Wirklichkeit Platz macht?

Wir wissen alle nur zu gut, dass neben viel Schönem unser persönliches Leben immer auch ein bedrohtes Leben ist.

Viele von uns haben mit einem schwierigen Schicksal zu kämpfen. Sie müssen vielleicht mit dem Tod eines lieben Angehörigen oder mit schwerer Krankheit fertig werden.

Und seit dem 11. September dieses Jahres wurde unser Vertrauen in eine sichere Welt und in ein geborgenes Leben fast im Wochenrhythmus zusätzlich erschüttert.

Zuerst machte ein von abgrundtiefem Hass erfüllter Terrorismus in den USA menschliche Körper zu Waffen für die Vernichtung anderer Menschen. Er verursachte unermessliches Leid und bisher undenkbare Zerstörung. In Afghanistan nimmt dieses Leiden nun für Millionen unschuldiger Menschen seinen tragischen Fortgang.

Dann zeigte sich im Parlament von Zug, dass Wut und Rachedurst so verblendet machen können, dass unschuldige Menschen und demokratische Institutionen in wildem Hass wahllos zusammen geschossen werden.

Im darauf folgenden Swissair Debakel stürzten für uns Schweizer zentrale Werte wie Treu und Glauben, Seriosität, Qualität und Zuverlässigkeit in sich zusammen. Wir sind kein Sonderfall Schweiz mehr.

Und der Unfall im Gotthard-Tunnel zeigte uns schliesslich auf harte Weise, wie verletzlich die Nutzung der technischen Möglichkeiten uns auch heute noch macht.

Zentrale Grundwerte unseres Daseins und unserer christlichen Ethik wurden verletzt und kamen ins Taumeln. Der Boden, auf dem wir stehen, und auf dem wir gebaut hatten, schien plötzlich zu wackeln.

Wir sehen zudem nun mit Schrecken, wie Menschen auch bei uns hier in der Schweiz diese Geschehnisse nun zur Propagierung von Hass zwischen Menschengruppen, zwischen Kulturen und Religionen nutzen. Oder wie sie als Trittbrettfahrer selbst in unserer Stadt St. Gallen nicht davor zurückschrecken, mit weissem Pulver Angst und Unsicherheit noch weiter zu schüren. Wo ist denn da der liebende begleitende Gott?

„Sorget euch nicht!“ – und wenn es gleich Jesus sagt – ich frage nocheinmal: ist das nicht entweder naiv oder sogar zynisch? Billiger Trost für Menschen, deren Angst und Leiden damit nicht ernst genommen wird? Jedenfalls scheint es kein taugliches Rezept, um in unserer komplizierten heutigen Zeit ein sicheres und ungefährdetes Leben zu führen.

Man kann sogar noch einen Schritt weiter gehen und fragen: Darf man denn als verantwortlicher Mensch und Christ so einfach quasi Distanz zu diesen Realitäten nehmen und versuchen, sich in eine angeblich heile religiöse Welt zu fliehen und die Erde damit dem Teufel und den Terroristen zu überlassen?

Die Hymne von Felix Mendelssohn Bartholdy, welche der Kirchenchor vor der Predigt sang, riecht verdächtig nach Weltflucht. Da hiess es:

„O könnt’ ich fliegen wie Tauben dahin,
weit hinweg vor dem Feinde zu fliehn!
In die Wüste eilt’ ich dann fort,
fände Ruhe am schattigen Ort.“

„Ruhe am schattigen Ort“. Das tönt ja schön und verlockend. Aber die Welt? Unsere tägliche Wirklichkeit? Unsere menschliche Verantwortung?

Meine Antwort auf diese Frage lautet: Wir haben unseren Bibeltext noch nicht genau genug gelesen.

Das „Sorget euch nicht!“ fordert nämlich nicht auf zu einem heilen Leben irgendwo auf einer grünen Insel, propagiert nicht den lebenslangen Rückzug in eine Wüste. Nein, unser Text ruft uns dieses Wort mitten im Alltagsleben zu.

Jesus wendet sich hier nämlich gegen ein Lebenskonzept, das glaubt, alles selber in den Händen haben zu können, das Glück selber schaffen zu können. Er wendet sich gegen den Glauben an ein selber „machbares“ und sicherbares Leben.

Er wendet sich speziell gegen das Anhäufen von Geld und Gütern im Glauben, sich so selber das Leben sichern zu können. Funktioniert nicht, sagt er:

„Wer von euch kann durch sein Sorgen
zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen?“

Leben ist nicht einfach machbar, ist letztlich nicht sicherbar. Leben ist immer auch ein Stück bedrohtes Leben. Wir haben es in den letzten Wochen wieder deutlich erfahren.

Unser Text weiss also gerade um die Unmöglichkeit, das eigene Leben auf sicher zu haben, ob wir nun in New York, Afghanistan, Zug, Kloten oder St. Gallen leben. Auch Sorgen, Raffen, Versichern – und Religion garantieren keine ungefährdete und ungestörte Existenz.

Jesus hat ein anderes Angebot. Er bietet im Namen Gottes inmitten dieses gefährdeten Lebens Begleitung und Einladung zur Getrostheit an, eine Getrostheit, die ich mir nicht selber verschaffen, nicht selber erarbeiten kann.

Geh deinen Weg, geh ihn getrost, er führt durch helle und schwierige Zeiten, das ist Teil des Lebens und nicht zu vermeiden. Aber sorge dich nicht, denn ich bin bei dir, mein Stecken und Stab begleiten dich.

Christliches Leben darf geborgenes und damit getrostes Leben sein mitten im Alltag einer unsicheren Welt.

 

Unser Leben hat ein Ziel

Und dann ist da noch etwas zu sagen, Vers 33:

„Suchet zuerst Gottes Reich und seine Gerechtigkeit, dann werden euch alle diese Dinge hinzugefügt werden!“

Getrostes Leben im Alltag der Welt, Leben, das um Gottes Begleitung weiss, hat ein Ziel: die Ausbreitung des Reiches Gottes.

Ziel christlichen Lebens ist nicht, für sich allein möglichst durch Sonne und Licht zu wandern. Das wusste schon Jesus, und das wussten die frühen Jünger. Sie setzten sich ein für die Menschen und für die Welt. Ihr Weg führte durch Schmerz und Tod - aber in Geborgenheit bei Gott.

Ihr Leben hatte ein Ziel. Es war ausgerichtet auf das Reich Gottes, auf jene Lebensqualität, die Gott für unsere Welt vorgesehen hat, für alle Menschen. Eine Welt in Frieden, in Versöhnung, in Liebe, in Menschenwürde, in Gottes sichtbarer Gegenwart. Dafür setzte sich Jesus ein und setzten sich seine Nachfolger ein, durch alle Jahrhunderte hindurch. Dafür gaben sie ihr Leben.

Leben nicht nur als Selbstzweck, sondern Leben mit einem Ziel und einer Vision: das Kommen des Reiches Gottes in dieser Welt.

Was heisst das für uns? Es heisst, dass unser Weg auch weiterhin durch Licht und Schatten, durch Freuden und Schmerzen führen wird. Es gibt keine Methode, durch Geld, Güter, psychologische oder religiöse Tricks sich ein ungefährdetes Leben zu erkaufen.

Stattdessen sind wir unterwegs, den Blick auf Gott und sein anbrechendes Reich gerichtet. Wir leisten unsere Beiträge an die Ausbreitung einer lebenswerten und Gott entsprechenden Welt. Wir vertrauen auf Gottes Begleitung, auf die Begleitung des auferstandenen Christus und des heiligen Geistes. Wir lassen das goldene Licht des Nicht-Sorgens in unser Leben herein.

Das ist Leben mit einem Ziel. Leben mitten im sonnigen und schattigen Alltag der Welt. Getrostes Leben.

 

Unterwegs als Kirche

Liebe Gemeinde
Lasst mich zum Schluss noch einen Blick auf unser Leben als Kirche werfen. Heute ist ja Reformationssonntag. Was bedeutet denn dieses „Sorget euch nicht“ für uns als Kirche, als christliche Gemeinschaft unterwegs?

Gar nichts anderes als auch für uns als Einzelpersonen. Wir erleben heute ja auch als Kirche wieder etwas von der Unsicherheit der Existenz.

Viele der traditionellen Formen, in denen unsere Kirche lebt, sind im Abbröckeln begriffen. Sie scheinen irgendwie das Leben der heutigen Menschen nicht mehr so recht zu treffen. Die Menschen suchen zwar nach einem religiösen Fundament unterhalb eines als schwankend und erschütterbar erlebten Bodens - das haben wir gerade in den Katastrophen der letzten Monate wieder deutlich gespürt,

Aber dauerhaft scheinen sich nur noch Wenige Antworten von den traditionellen Kirchen zu erhoffen. Und wir als Christen scheinen uns schwer zu tun, die gute Botschaft so mit dem Leben der heutigen Menschen zu verbinden, dass sie sie als bedeutsam erleben.

Heisst „Sorget euch nicht“ für uns als Kirchen nun einfach, in grosser Treue weiter zu machen, wie wenn sich nichts verändert hätte und sich nichts weiter verändern würde?

Ich sehe in vielem Handeln unserer Kirchgemeinden die Gefahr, durch das Beharren auf traditionellen Formen, Gebäuden, Finanzen und Strukturen die Existenz sichern zu wollen. Gleich wie Einzelmenschen, die glauben, mit Geld und Gütern sich ihr Leben sichern zu können. Das aber funktioniert nicht.

Wir müssen auch als Kirche unterwegs bleiben, mit viel Phantasie nach der Ausbreitung des Reiches Gottes in der Welt von heute trachten - und uns nicht sorgen.

Wir sollen dabei als Kirche einerseits nahe, möglichst noch näher als heute, bei den Menschen sein, stark von ihnen und ihren heutigen Situationen und Anliegen her denken.

Andererseits wollen wir unserer Identität und unserem Auftrag treu bleiben: das Evangelium verkünden und damit eine Kirche nahe bei Gott und seiner befreienden Botschaft in Jesus Christus sein.

Wie bei den zwei Brennpunkten einer Ellipse gilt es, sich ständig sowohl an Gottesnähe wie auch an Menschennähe zu orientieren und die beiden in jeder Situation neu aufeinander zu beziehen.

Im christlichen Glauben ist das eine nicht ohne das andere zu haben, das eine in keiner Tätigkeit vom anderen zu trennen. Mensch und Gott gehören zusammen. Jesus Christus hat es uns vorgelebt.

In einer Vorlage an die kommende Wintersynode unserer Kantonalkirche fassen wir darum unsere gemeinsame Vision als St. Galler Kirche in Kurzform zusammen mit dem Satz „nahe bei Gott – nahe bei den Menschen“.

Das bedeutet eine grosse Herausforderung für unsere reformierte St. Galler Kirche.

Aber wir dürfen sie ruhig und getrost angehen unter der Ermutigung Jesu: „Sorget euch nicht“.

 

Getrost unterwegs

Liebe Gemeinde
So sind wir denn als Einzelmenschen und als Kirche miteinander getrost unterwegs, den Blick auf Gott und sein anbrechendes Reich gerichtet. Wir leisten als Einzelmenschen und als Kirche unsere Beiträge an die Ausbreitung einer lebenswerten und Gott entsprechenden Welt. Wir vertrauen auf Gottes Begleitung, auf die Begleitung des auferstandenen Christus und des heiligen Geistes. Wir lassen das goldene Licht Gottes in unser Leben herein.

Denn Jesus hat uns zugerufen: „Sorget euch nicht“, ich bin bei euch,
alle Tage, bis ans Ende der Welt.

Amen.

 

© 1996-2018 by Dölf Weder, weder@weder.ch. All Rights Reserved.
Impressum
www.weder.ch last updated: 03.02.18
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Inhalt

Goldenes Licht in einer herbstlich-düsteren Wohnstube

Bedrohtes Leben

Unser Leben hat ein Ziel

Unterwegs als Kirche

Getrost unterwegs

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

"Sorget euch nicht" ist ein Satz, der wie warmes, goldenes Licht aus der Ewigkeit in uns Vertrauen, Geborgenheit und Hoffnung wecken will.

 

 

 

 

 

 

 

Wir wissen alle nur zu gut, dass neben viel Schönem unser persönliches Leben immer auch ein bedrohtes Leben ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Darf man denn als verantwortlicher Mensch und Christ so einfach quasi Distanz zu diesen Realitäten nehmen und versuchen, sich in eine angeblich heile religiöse Welt zu fliehen und die Erde damit dem Teufel und den Terroristen zu überlassen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Text weiss um die Unmöglichkeit, das eigene Leben auf sicher zu haben.

 

Jesus bietet im Namen Gottes inmitten dieses gefährdeten Lebens Begleitung und Einladung zur Getrostheit an, eine Getrostheit, die ich mir nicht selber verschaffen, nicht selber erarbeiten kann.

 

Christliches Leben darf geborgenes und damit getrostes Leben sein mitten im Alltag einer unsicheren Welt.

 

 

 

 

Getrostes Leben im Alltag der Welt, Leben, das um Gottes Begleitung weiss, hat ein Ziel: die Ausbreitung des Reiches Gottes.

 

 

Leben mit einem Ziel. Leben mitten im sonnigen und schattigen Alltag der Welt. Getrostes Leben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich sehe in vielem Handeln unserer Kirchgemeinden die Gefahr, durch das Beharren auf traditionellen Formen, Gebäuden, Finanzen und Strukturen die Existenz sichern zu wollen.

 

 

 

 

Wie bei den zwei Brennpunkten einer Ellipse gilt es, sich ständig sowohl an Gottesnähe wie auch an Menschennähe zu orientieren und die beiden in jeder Situation neu aufeinander zu beziehen:
"nahe bei Gott - nahe bei den Menschen".

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir vertrauen auf Gottes Begleitung, auf die Begleitung des auferstandenen Christus und des heiligen Geistes.